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	<title>Finanzen-fuer-Freie.de &#187; Sparziele</title>
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	<description>Der kostenlose Finanzratgeber für Freelancer und Selbstständige</description>
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		<title>Vermögensaufbau mit zwei Produkten</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 17:17:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Sparziele]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Sie sich auf die Suche nach Anlageprodukten für den Vermögensaufbau machen, stehen Sie vor einem unübersichtlichen Dschungel: Da gibt es tausende verschiedener Investmentfonds, fondsgebundene Versicherungssparverträge, steuerbegünstigte Beiteilungsmodelle – und jeder Finanzberater (der ja meistens ein Finanzverkäufer ist und dessen Rat oft von der Provision beeinflusst wird) empfiehlt Ihnen etwas anderes. Aber es gibt auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie sich auf die Suche nach Anlageprodukten für den Vermögensaufbau machen, stehen Sie vor einem unübersichtlichen Dschungel: Da gibt es tausende verschiedener Investmentfonds, fondsgebundene Versicherungssparverträge, steuerbegünstigte Beiteilungsmodelle – und jeder Finanzberater (der ja meistens ein Finanzverkäufer ist und dessen Rat oft von der Provision beeinflusst wird) empfiehlt Ihnen etwas anderes. Aber es gibt auch eine einfache Lösung: </p>
<p><strong>Vergessen Sie den ganzen Finanzdienstleister-Klimbim und konzentrieren Sie sich auf zwei Produkte, nämlich einen weltweit anlegenden Aktienfonds und Bundeswertpapiere.</strong></p>
<p>Alles andere brauchen Sie nicht, auch wenn Ihnen Banker, Versicherungsmakler und Finanzvermittler das Gegenteil weismachen wollen. Der Vorteil dieser Strategie ist, dass sie</p>
<ul>
<li>ganz einfach funktioniert,</li>
<li>absolut übersichtlich ist,</li>
<li>kaum Nebenkosten verursacht und</li>
<li>mit minimalem Aufwand an Ihre Risikoneigung angepasst werden kann.</li>
</ul>
<p><strong>Der Aktienfonds-Sparplan</strong></p>
<p>Der Fondssparplan bringt sowohl Renditechancen wie auch Schwankungsrisiken in Ihren Vermögensmix, und deshalb sollten Sie den Aktienfonds sorgfältig auswählen. Der Fonds sollte sich weder auf bestimmte Regionen noch auf bestimmte Branchen beschränken, sondern das Kapital weltweit über alle wichtigen Branchen aufteilen. </p>
<p>Dann sollte der Fonds mindestens 500 Millionen Euro verwalten, weil Sie bei kleinen Fonds Gefahr laufen, dass sie geschlossen werden und Ihr Geld dann zwangsweise in einen anderen Fonds umgebucht wird. Außerdem sollte der Fonds seit mindestens zehn Jahren am Markt sein und in dieser Zeit eine überdurchschnittliche Rendite erzielt haben. Solche Daten finden Sie auf den Websites von Fondsratingagenturen wie beispielsweise <a target=“_blank“ href="http://www.morningstarfonds.de">Morningstar</a>. </p>
<p>Beim Fondssparen sollten möglichst wenig Nebenkosten entstehen, und daher sind Direktbanken oder Fonds-Discountbroker zu bevorzugen, die Ihnen beim Sparplan keinen Ausgabeaufschlag abziehen und möglichst niedrige jährliche Depotgebühren verlangen.</p>
<p><strong>Der Bundesschatzbrief-Sparplan</strong></p>
<p>Für das Bundesschatzbrief-Sparen eröffnen Sie ein Konto für Bundeswertpapiere bei der <a target=“_blank“ href="http://www.deutsche-finanzagentur.de">Deutschen Finanzagentur</a>, die als staatliche Behörde für die Ausgabe von Bundeswertpapieren zuständig ist. Dort richten Sie einen Sparplan ein, am besten verwenden Sie die Bundesschatzbriefe Typ B, bei denen die Zinsen bis zur Fälligkeit auflaufen. </p>
<p>Einziges Manko: Die Wiederanlage fälliger Bundesschatzbriefe kann derzeit noch nicht automatisch eingerichtet werden. Ab dem siebenten Jahr müssen Sie daher per Online-Banking bei der Deutschen Finanzagentur die Wiederanlage für die fällig werdenden Schatzbrief-Serien in Auftrag geben.</p>
<p><b>Tipp:</b> Wenn Sie diesen Aufwand vermeiden wollen, können Sie den Sparplan anstatt mit Bundesschatzbriefen auch mit einem Dauerauftrag auf die Tagesanleihe des Bundes laufen lassen. Hier haben Sie dann im Gegensatz zum Bundesschatzbrief einen variablen Zins, dafür sparen Sie sich die Aufträge für die Wiederanlage.</p>
<p><strong>Die Mischung</strong></p>
<p>Nun müssen Sie sich nur noch entscheiden, wieviel Risiko Sie eingehen wollen oder können. Je jünger Sie sind, umso höher kann der Aktienfonds-Anteil der Sparrate sein – besonders Risikofreudige verzichten in den ersten Jahren auf die Bundeswertpapiere und lassen die komplette Sparrate auf den Aktienfonds laufen. Wenn Sie Schwankungen lieber abfedern wollen, dann teilen Sie die Monatsrate hälftig in Aktienfonds und Bundeswertpapiere auf.</p>
<p>Zehn Jahre vor der geplanten Fälligkeit beginnen Sie mit der Umschichtung. Wenn das Gesamtkapital beispielsweise im Alter von 65 Jahren zur Verfügung stehen soll, beenden Sie mit 55 Jahren den Aktienfonds-Sparplan und lassen die gesamte Rate in Bundeswertpapiere fließen. Hier ist nun die Tagesanleihe die bessere Variante, weil Sie dort keine Beschränkung und keine Sperrfrist beim Kündigen haben.</p>
<p>Mit diesem Zeitpunkt beginnen Sie auch die Umschichtung nach folgendem Strickmuster: Im zehnten Jahr vor der Fälligkeit schichten Sie 1/10 des Aktienfonds-Guthabens auf Tagesanleihe/Bundesschatzbriefe um, im neunten Jahr 1/9 – und so weiter, bis am Ende alles sicher angelegt und kein Verlustrisiko mehr vorhanden ist.</p>
<p>Auch wenn Ihnen diese Strategie ziemlich langweilig vorkommt: Auf diese Weise haben Sie  minimale Nebenkosten, eine saubere Trennung zwischen Sicherheit und Risiko und jederzeit die Möglichkeit, Ihren Vermögensmix der Lebenslage anzupassen.</p>
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		<title>Sparziel und Anlageprodukt: So passt beides zusammen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 17:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
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		<description><![CDATA[Welche Geldanlage passt zu mir? Darauf lässt sich keine pauschale Antwort geben, denn die Wahl des Anlageproduktes wird davon bestimmt, zu welchem Zweck das Geld angelegt werden soll. Vorab sollten Sie sich bewusst machen, dass sich jede Anlageform durch bestimmte Merkmale in den folgenden drei Kriterien auszeichnet:

Rendite. Hier geht es darum, wie viel Ertrag die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Geldanlage passt zu mir? Darauf lässt sich keine pauschale Antwort geben, denn die Wahl des Anlageproduktes wird davon bestimmt, zu welchem Zweck das Geld angelegt werden soll. Vorab sollten Sie sich bewusst machen, dass sich jede Anlageform durch bestimmte Merkmale in den folgenden drei Kriterien auszeichnet:</p>
<ul>
<li><b>Rendite.</b> Hier geht es darum, wie viel Ertrag die Geldanlage einbringt. Nicht immer kann die Rendite absolut fest eingestuft werden – nämlich dann, wenn es sich nicht um einen klaren Festzins, sondern um eine spekulative Hoffnung auf Kursgewinne handelt.</li>
<li><b>Risiko.</b> Der kleinere Teil des Anlagerisikos besteht möglicherweise darin, dass der Ertrag – etwa in Form eines Zinses – schwanken kann. Bei risikoreicheren Anlageformen kommt die Möglichkeit hinzu, dass sich der Gesamtwert reduzieren kann oder der Anleger im schlimmsten Fall einen Totalverlust erleidet.</li>
<li><b>Verfügbarkeit.</b> Hier wird bewertet, wie schnell Sie im Bedarfsfall auf das Geld zugreifen können. Die Bandbreite reicht vom jederzeit verfügbaren Tagesgeldkonto bis hin zum langfristigen Sparbrief ohne Kündigungsmöglichkeit.</li>
</ul>
<p>Es wäre illusorisch zu glauben, irgend ein Finanzprodukt könnte in allen drei Kategorien Top-Werte für sich verbuchen. Wer Ihnen das weismachen will, der lügt. Beispiel Aktienfonds: Die Renditechancen sind hoch, die tägliche Verfügbarkeit ist gewährleistet – aber wenn es an der Börse abwärts geht, müssen Sie mit herben Verlusten rechnen. Dieses Risiko haben Sie beim Tagesgeld nicht, aber dafür müssen Sie sich mit niedrigen Zinsen begnügen. Mehr Zins bei gleicher Sicherheit gibt es für langlaufende Sparbriefe, aber dafür können Sie vor der Fälligkeit nicht an Ihr Geld herankommen.</p>
<p>Die Konsequenz besteht darin, dass Sie Prioritäten setzen und diese drei Kriterien in eine Rangfolge bringen müssen. Je nachdem, ob es um Reservenbildung, Anschaffungssparen, Vorsorge oder Vermögensbildung geht, sieht die Rangfolge anders aus.</p>
<p><strong>Reservenbildung</strong></p>
<p>Das Bilden einer finanziellen Reserve hat Vorrang vor allen anderen Geldanlagen. Die Geldreserve dient dazu, ungeplante Anschaffungen zu finanzieren oder eine einkommensschwache Phase zu überbrücken, ohne dass Sie gleich einen teuren Dispo- oder Ratenkredit aufnehmen müssen. Sicherheit und Verfügbarkeit haben oberste Priorität, und damit ist ein Tagesgeldkonto dafür optimal geeignet. Als Selbstständiger sollten Sie etwa drei bis vier Monatseinkommen auf der hohen Kante haben.</p>
<p><strong>Anschaffungssparen</strong></p>
<p>Beim Anschaffungssparen ist die Spardauer meist auf wenige Jahre begrenzt, und oftmals sollte das Geld zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Weil Sie Wertverluste nicht einfach aussitzen können, indem Sie das Geld nochmals fünf Jahre liegenlassen, steht hier die Sicherheit ganz klar im Vordergrund. Bei der Verfügbarkeit kommt es darauf an, wie fest Ihre Investition geplant ist. </p>
<p><strong>Altersvorsorge</strong></p>
<p>Wenn Vorsorge der Zweck Ihrer Geldanlage ist, geht es um den langfristigen und stetigen Aufbau von Kapital. Aus dem Endguthaben soll später einmal Ihre Rente finanziert werden. Dazu brauchen Sie zwar nicht unbedingt die absolute Sicherheit eines Sparbuchs oder Bundesschatzbriefs. Doch vor allem in den letzten zehn Jahren vor dem Rentenbeginn sollte Ihr angesammeltes Guthaben gegen Wertverluste geschützt sein. Das bedeutet konkret: Kurzfristige Verfügbarkeit ist in der Regel nicht notwendig, die Sicherheit der Anlage sollte im Lauf der Zeit stetig zunehmen oder von vornherein auf ein klar begrenztes Anlagerisiko abgestimmt werden. Geeignet für Selbstständige sind in erster Linie Rürup-Rentensparpläne, weil diese während der Ansparphase steuerlich begünstigt sind.</p>
<p><strong>Vermögensaufbau</strong></p>
<p>Die Vermögensbildung kann mit den Beträgen betrieben werden, die nicht für die Reservenbildung, das Anschaffungssparen oder die Altersvorsorge notwendig sind. Hier können Sie im Rahmen Ihrer persönlichen Risikoneigung auch eine höhere Schwankungsintensität in Kauf nehmen, weil dieses Guthaben nicht von vornherein zweckgebunden ist. Hier kommen beispielsweise Aktienfonds in Frage. Gleichwohl sollten Sie auf Flexibilität achten, um bei einer Veränderung der Marktverhältnisse schnell reagieren und Ihre Anlagen umschichten können.</p>
<p><b>Tipp:</b> Die Aufteilung Ihrer Sparraten und Ihres Vermögens in diese vier Bereiche ist keine statische Angelegenheit, sondern kann sich je nach Lebensphase ändern. Deshalb sollten Sie ein Mal pro Jahr Ihre Finanzplanung überprüfen und bei Bedarf auch mal eine Umschichtung vornehmen.</p>
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