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	<title>Finanzen-fuer-Freie.de &#187; Liquidität</title>
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	<description>Der kostenlose Finanzratgeber für Freelancer und Selbstständige</description>
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		<title>Zahlen mit Skonto lohnt sich auch bei überzogenem Konto</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 14:11:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[News Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Liquidität]]></category>
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		<category><![CDATA[Rechnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Was tun, wenn eine Rechnung mit Skontoabzug bezahlt werden kann, dann aber das Girokonto in die roten Zahlen rutschen würde? Auf den ersten Blick scheint es sinnvoller, auf den Skontoabzug zu verzichten und das reguläre Zahlungsziel auszunutzen, damit aufgrund der bis dahin zu erwartenden Geldeingänge kein teurer Dispokredit in Anspruch genommen werden muss.
Doch in Wirklichkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was tun, wenn eine Rechnung mit Skontoabzug bezahlt werden kann, dann aber das Girokonto in die roten Zahlen rutschen würde? Auf den ersten Blick scheint es sinnvoller, auf den Skontoabzug zu verzichten und das reguläre Zahlungsziel auszunutzen, damit aufgrund der bis dahin zu erwartenden Geldeingänge kein teurer Dispokredit in Anspruch genommen werden muss.</p>
<p>Doch in Wirklichkeit ist es fast immer sinnvoller, einen angebotenen Skontoabzug bei schneller Zahlung auch in Anspruch zu nehmen &#8211; sogar dann, wenn kaum Guthaben auf dem Konto vorhanden ist. Grund dafür ist, dass die zusätzlichen Zinsen aufgrund der Kontoüberziehung nur auf die wenigen Tage zwischen Ablauf der Skontofrist und dem regulären Zahlungsziel herunterzurechnen sind.</p>
<p>Im untenstehenden Skontorechners lässt sich auf Basis individueller Vorgaben der Vorteil einer Skonto-Zahlung ermitteln.</p>
<p><strong>Wichtiger Hinweis:</strong> Bitte setzen Sie bei Kommazahlen zur Trennung kein Komma, sondern einen Punkt. Für die Nutzung des Rechners muss Javascript aktiviert sein.</p>
<p><script type="text/javascript">
<!--
function skontoberechnen() {
netto = document.eingabe.rebetrag.value - document.eingabe.rebetrag.value*document.eingabe.skonto.value/100;
zinstage = document.eingabe.zahlungsziel.value - document.eingabe.skontofrist.value;
kontostand = netto - document.eingabe.guthaben.value;
zinsbetrag = kontostand * zinstage * document.eingabe.dispozins.value/36000;
ersparnis = document.eingabe.rebetrag.value - netto - zinsbetrag;
alert("Bei Skontoabzug zahlen Sie " + netto.toFixed(2) + " Euro.\n" + "Dazu kommen Dispozinsen in Höhe von " + zinsbetrag.toFixed(2) + " Euro.\n" + "Ihre Ersparnis beträgt " + ersparnis.toFixed(2) + " Euro.\n");
}
//-->
</script><br />
﻿<br />
<form name="eingabe" action="">
<h3>Ihr persönlicher Skonto-Vorteilsrechner</h3>
<p>Brutto-Rechnungsbetrag in Euro:<br />
<input name="rebetrag" type="text" size="15"></p>
<p>Guthaben auf dem Girokonto in Euro:<br />
<input name="guthaben" type="text" size="15"></p>
<p>Zinssatz für den Dispo-Kredit in Prozent:<br />
<input name="dispozins" type="text" size="15"></p>
<p>Skontofrist in Tagen:<br />
<input name="skontofrist" type="text" size="15"></p>
<p>Skontoabzug in Prozent:<br />
<input name="skonto" type="text" size="15"></p>
<p>Zahlungsziel ohne Skontoabzug in Tagen:<br />
<input name="zahlungsziel" type="text" size="15"></p>
<input type="button" value="Daten senden" name="Senden" onClick="skontoberechnen()">
</form>
]]></content:encoded>
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		<title>Wie sich das schnelle Schreiben von Rechnungen auszahlt</title>
		<link>http://www.finanzen-fuer-freie.de/2008/10/wie-sich-das-schnelle-schreiben-von-rechnungen-auszahlt/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 15:33:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geldmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Liquidität]]></category>
		<category><![CDATA[Rechnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Je länger Sie auf Ihr Geld warten, desto größer wird Ihr finanzielles Risiko. Daher sollten Sie zwischen dem Zeitpunkt der Ablieferung Ihrer Arbeit und dem Schreiben der Rechnung keine unnötige Zeit verstreichen lassen. Wenn noch Preise oder Konditionen zu klären sind, sollten Sie diese Aufgaben &#8211; auch wenn sie Ihnen unangenehm sein sollten &#8211; nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Je länger Sie auf Ihr Geld warten, desto größer wird Ihr finanzielles Risiko. Daher sollten Sie zwischen dem Zeitpunkt der Ablieferung Ihrer Arbeit und dem Schreiben der Rechnung keine unnötige Zeit verstreichen lassen. Wenn noch Preise oder Konditionen zu klären sind, sollten Sie diese Aufgaben &#8211; auch wenn sie Ihnen unangenehm sein sollten &#8211; nicht vor sich herschieben, sondern am besten schon bei der Auftragserteilung lückenlos klären. Gerade bei Unklarheiten ist so mancher Kunde versucht, die Rechnung zuerst einmal liegen zu lassen. Halten Sie sich nochmals vor Augen:</p>
<ul>
<li>Wenn Sie Ihre Arbeit erledigt, aber noch nicht abgerechnet haben, müssen Sie dies in wirtschaftlicher Hinsicht schon als offene Forderung bewerten. Der Grund: Mit Ihrer Arbeit, den Rohstoffen und den sonstigen Kosten sind Sie bereits in Vorleistung getreten. Dazu kommt, dass das Risiko des Zahlungsausfalls steigt, je höher der Stand Ihrer offenen Forderungen ist.</li>
<li>Wenn Sie das Abrechnen Ihrer Leistungen auf die lange Bank schieben, kostet aufgrund des Zinsausfalls jeder verlorene Tag bares Geld &#8211; weil dann schaffen Sie es möglicherweise nicht, Ihr Girokonto ins Haben zu bringen oder einen Kredit vorzeitig zurückzuzahlen.</li>
</ul>
<p>Dazu ein Beispiel: Sie erwirtschafen einen jährlichen Umsatz von 90.000 Euro, aber weil Sie mit Ihrer Arbeit kaum nachkommen, schreiben Sie Ihre Rechnungen nur alle zwei Monate, und Ihr Girokonto ist deshalb oft in den roten Zahlen. Bei einem Dispo-Zinssatz von 13,5 Prozent und einer durchnittlichen Verzögerung bei der Rechnungserstellung von 30 Tagen entsteht Ihnen ein <b>Zinsverlust von 1.012,50 Euro</b> pro Jahr. Nicht eingerechnet wurde hier der zusätzliche Arbeitsaufwand, der dadurch entsteht, dass Sie mehrere Wochen alte Vorgänge nachvollziehen müssen.</p>
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		<title>So planen Sie Ihre Liquiditätsreserve</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 15:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geldmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Liquidität]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn Sie Ihre Kosten im Griff haben und sich über pünktlich zahlende Kunden freuen können: Als Selbstständiger haben Sie nicht das geregelte Einkommen eines Arbeitnehmers &#8211; und  entsprechend unruhig sind die Bewegungen auf Ihrem Girokonto. Da kann es schon einmal vorkommen, dass über einige Monate hinweg im Schnitt nur ein paar hundert Euro [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn Sie Ihre Kosten im Griff haben und sich über pünktlich zahlende Kunden freuen können: Als Selbstständiger haben Sie nicht das geregelte Einkommen eines Arbeitnehmers &#8211; und  entsprechend unruhig sind die Bewegungen auf Ihrem Girokonto. Da kann es schon einmal vorkommen, dass über einige Monate hinweg im Schnitt nur ein paar hundert Euro eintrudeln und nach Abschluss eines großen Projektes der langersehnte 20.000-Euro-Scheck im Briefkasten liegt. Für Sie bedeutet das konkret: Je stärker die Schwankungen bei Ihrem Einkommen ausfallen, desto großzügiger müssen die finanziellen Pufferzonen bemessen sein, mit deren Hilfe Sie diese Schwankungen ausgleichen.</p>
<p><b>Tipp:</b> Führen Sie über Ihr Monatseinkommen der letzten zwölf Monate Buch, und errechnen Sie daraus das durchschnittliche Monatseinkommen. Dann prüfen Sie für jeden Monat, wie stark Ihr Einkommen von diesem Durchschnitt abgewichen ist. Summieren Sie die absoluten Abweichungen und teilen Sie diese durch zwölf. Anhand dieser Auswertung können Sie feststellen, wie groß die Schwankungsintensität Ihres Einkommens ist.</p>
<p>Darüber hinaus sollten Sie noch die ebenfalls oft sporadischen Ausgaben berücksichtigen wie zum Beispiel Vorauszahlungen für Einkommens- und Umsatzsteuer, jährliche Versicherungsbeiträge oder einmalige Aufwendungen für größere Projekte.</p>
<p>Um die Schwankungen bei Ihrem Einkommen abzufedern, brauchen Sie finanzielle Reserven, die bei Bedarf schnell verfügbar sind. Als Faustregel gilt: Bei stetigem Einkommen sollten Sie zwei Monats-Bruttoeinnahmen auf der Seite haben, bei stark schwankendem Einkommen sollte es doppelt so viel sein. Allerdings: Wenn ein größerer Betrag über ein paar Wochen oder Monate geparkt werden soll, ist das Girokonto so ziemlich der ungeeignetste Aufbewahrungsort. Viele Banken bieten für Girokonten nämlich keine Guthabenzinsen, und Sie verschenken möglicherweise mehrere hundert Euro an Zinsen.</p>
<p><strong>Kombination aus Tages- und Festgeld</strong></p>
<p>Als &quot;Parkplatz&quot; für Ihre Liquiditätsreserve bieten sich Tagesgeldkonten an oder die <a href="https://www.tagesanleihe.de/" target="_blank">Tagesanleihe des Bundes</a> als sicheres staatliches Wertpapier. Zugang zu diesen Angeboten haben Sie auch bei Banken, die sich nur an Privatkunden wenden. Während bei Krediten oft pingelig nach privaten und selbstständigen Kunden unterschieden wird, sind bei der Geldanlage nämlich alle willkommen.</p>
<p>Bei größeren Anlagebeträgen können Sie einen Teil Ihres Guthabens auf ein Festgeldkonto mit drei bis sechs Monaten Laufzeit umschichten und dafür noch Extra-Zinsen kassieren. Achten Sie jedoch darauf, dass Ihr Girokonto nicht in die roten Zahlen rutscht, weil Sie nicht rechtzeitig an das Festgeld herankommen &#8211; dann wäre der Zinsvorteil schnell wieder aufgefressen.</p>
<p>Wenn Sie nicht als GmbH firmieren, werden reine Anlagekonten in steuerlicher Hinsicht regelmäßig dem Privatvermögen zugerechnet. Damit haben Sie den Vorteil, dass Sie den Sparerfreibetrag &#8211; ab 2009 den Sparerpauschbetrag &#8211; geltend machen können.</p>
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		<item>
		<title>So reduzieren Sie Ihre offenen Forderungen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 15:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geldmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Liquidität]]></category>
		<category><![CDATA[Mahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Rechnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rechnung ist versandt &#8211; aber nun lautet die entscheidende Frage: Wie können Sie Ihre Kunden motivieren, möglichst schnell zu bezahlen? Zunächst einmal sollten Sie als Zahlungsziel ein konkretes Datum vorgeben. &#34;Zahlbar bis zum 13.02.2008&#34; ist besser als &#34;Zahlbar innerhalb von 14 Tagen&#34;. Der Grund: Bei einem klaren Datum beginnt ab diesem Zeitpunkt die Verzugsfrist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rechnung ist versandt &#8211; aber nun lautet die entscheidende Frage: Wie können Sie Ihre Kunden motivieren, möglichst schnell zu bezahlen? Zunächst einmal sollten Sie als Zahlungsziel ein konkretes Datum vorgeben. &quot;Zahlbar bis zum 13.02.2008&quot; ist besser als &quot;Zahlbar innerhalb von 14 Tagen&quot;. Der Grund: Bei einem klaren Datum beginnt ab diesem Zeitpunkt die Verzugsfrist zu laufen, und Sie können gegebenenfalls Verzugszinsen verlangen.</p>
<p>Beschleunigen kann die Zahlungen auch das Einräumen eines Skontos. Den Skontobetrag berücksichtigen Sie natürlich schon im voraus in Ihrer Kalkulation, so dass &#8211; aus Ihrer Sicht gesehen &#8211; derjenige einen Zuschlag bezahlt, der seine Rechnung später begleicht.</p>
<p><strong>Die richtige Strategie beim Mahnen</strong></p>
<p>Dann sollten Sie am besten wöchentlich Ihre überfälligen Außenstände durchgehen und prüfen, ob eine Mahnung geschrieben werden muss. Dabei stecken Sie zumeist in der Zwickmühle: Auf der einen Seite wollen Sie für die erbrachte Leistung Ihr wohlverdientes Geld sehen. Andererseits möchten Sie den Kunden mit allzu rüden Formulierungen auch nicht verärgern. Deshalb empfiehlt sich das Prinzip der schrittweisen Steigerung im Umgangston:</p>
<ul>
<li>1. Mahnung: Hier pflegen Sie noch einen sehr höflichem Ton und bezeichnen das Mahnschreiben als &quot;Zahlungserinnerung&quot;. Schließlich kann es ja auch vorkommen, dass Ihr Kunde aus irgendwelchen Gründen Ihre Rechnung nicht erhalten hat. Am Schluss sollten Sie ihn bitten, Ihre Rechnung innerhalb einer Woche zu begleichen.</li>
<li>2. Mahnung: Sie bleiben zwar höflich, doch der Ton darf ruhig bestimmter sein als bei der ersten Mahnung. Dass Ihr Kunde sowohl Ihre Rechnung als auch die erste Mahnung nicht erhalten hat, ist eher unwahrscheinlich. Fordern Sie den säumigen Zahler mit Bestimmtheit auf, die Rechnung innerhalb einer Woche endgültig zu begleichen.</li>
<li>3. Mahnung: Jetzt wird es ernst. Weisen Sie Ihren Kunden darauf hin, dass Sie ihn bereits zwei Mal erfolglos gemahnt haben, setzen Sie ihm eine letzte Frist von einer Woche und kündigen Sie an, im Falle des weiteren Verzugs gerichtliche Schritte einzuleiten. Dies macht bei den meisten schlampigen Zahlern Eindruck und bringt sie auf die Beine.</li>
</ul>
<p>In allen Branchen gibt es schwarze Schafe, die sich auch nach der dritten Mahnung in Schweigen hüllen. Jetzt sind Sie im Zugzwang, denn Sie haben ja dem säumigen Zahler rechtliche Konsequenzen angedroht.</p>
<p>Was können Sie nun tun, um trotzdem noch Ihr Geld zu erhalten? Das hängt davon ab, welcher Gruppe Ihr Schuldner angehört: Der Gruppe derjenigen, die nicht bezahlen können oder derjenigen, die nicht bezahlen wollen. Das können Sie mit einem Anruf recht schnell herausfinden, denn die, die knapp bei Kasse sind, legen dann die Karten meist recht schnell auf den Tisch.</p>
<p><strong>Kann oder will der Kunde nicht zahlen?</strong></p>
<p>Ist Ihr Kunde in echten Geldnöten, sollten Sie es sich zwei Mal überlegen, ob Sie gleich den gerichtlichen Eintreibungsweg mit Mahnbescheid, Pfändung und Konkursverfahren einschlagen sollten. Bieten Sie ihm lieber mit einer teilweisen Stundung seiner Schulden oder Ratenzahlung die Möglichkeit, seine Verbindlichkeiten abzustottern.</p>
<p>Die Milde ist purer Selbstzweck: Wenn Sie dem säumigen Zahler den Gerichtsvollzieher ins Haus schicken und ihn zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zwingen, bekommen Sie &#8211; wenn Sie Glück haben &#8211; vielleicht zehn oder zwanzig Prozent Ihrer ursprünglichen Forderung aus der Konkursmasse. Oft ist es auch schon vorgekommen, dass die Eröffnung eines Konkursverfahrens mangels Masse abgelehnt wird, und dann ist Ihre Forderung auf Nimmerwiedersehen verloren. Deshalb: Auch wenn Sie auf dem außergerichtlichen Weg nur noch die Hälfte des Rechnungsbetrages bekommen, haben Sie immerhin den Totalausfall vermieden.</p>
<p>Hart bleiben sollten Sie jedoch, wenn Ihr Kunde eigentlich zahlen könnte, sich aber vor dem Begleichen seiner Verbindlichkeiten drücken will. Das merken Sie dann, wenn plötzlich nach der dritten Mahnung ominöse Mängel reklamiert oder Vereinbarungen in Frage gestellt werden. Nehmen Sie nochmals alle Unterlagen des Auftrags zur Hand, und kontrollieren Sie, ob Ihre Forderung uneingeschränkt berechtigt ist. Achten Sie dabei auf die Einhaltung von Preisabsprachen, Lieferterminen und Ausführung und bieten Sie im Fall einer berechtigten Reklamation einen angemessenen Forderungsnachlass an.</p>
<p>Will der Kunde diesen Vorschlag nicht akzeptieren, lohnt sich auf jeden Fall der Gang zum Rechtsanwalt, der gemeinsam mit Ihnen die weiteren Schritte in Form von Mahnbescheid und Pfändung veranlasst und Sie auch bei einem eventuell fälligen Gerichtsverfahren vertritt. Wenn der Prozess für Sie erfolgreich ausgeht, muss Ihnen der Prozessgegner nicht nur die volle Forderung, sondern auch die daraus entstandenen Verzugszinsen, Anwalts- und Gerichtskosten erstatten.</p>
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