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	<title>Finanzen-fuer-Freie.de &#187; Altersvorsorge</title>
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	<description>Der kostenlose Finanzratgeber für Freelancer und Selbstständige</description>
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		<title>Vermögensaufbau mit zwei Produkten</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 17:17:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Sparziele]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Sie sich auf die Suche nach Anlageprodukten für den Vermögensaufbau machen, stehen Sie vor einem unübersichtlichen Dschungel: Da gibt es tausende verschiedener Investmentfonds, fondsgebundene Versicherungssparverträge, steuerbegünstigte Beiteilungsmodelle – und jeder Finanzberater (der ja meistens ein Finanzverkäufer ist und dessen Rat oft von der Provision beeinflusst wird) empfiehlt Ihnen etwas anderes. Aber es gibt auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie sich auf die Suche nach Anlageprodukten für den Vermögensaufbau machen, stehen Sie vor einem unübersichtlichen Dschungel: Da gibt es tausende verschiedener Investmentfonds, fondsgebundene Versicherungssparverträge, steuerbegünstigte Beiteilungsmodelle – und jeder Finanzberater (der ja meistens ein Finanzverkäufer ist und dessen Rat oft von der Provision beeinflusst wird) empfiehlt Ihnen etwas anderes. Aber es gibt auch eine einfache Lösung: </p>
<p><strong>Vergessen Sie den ganzen Finanzdienstleister-Klimbim und konzentrieren Sie sich auf zwei Produkte, nämlich einen weltweit anlegenden Aktienfonds und Bundeswertpapiere.</strong></p>
<p>Alles andere brauchen Sie nicht, auch wenn Ihnen Banker, Versicherungsmakler und Finanzvermittler das Gegenteil weismachen wollen. Der Vorteil dieser Strategie ist, dass sie</p>
<ul>
<li>ganz einfach funktioniert,</li>
<li>absolut übersichtlich ist,</li>
<li>kaum Nebenkosten verursacht und</li>
<li>mit minimalem Aufwand an Ihre Risikoneigung angepasst werden kann.</li>
</ul>
<p><strong>Der Aktienfonds-Sparplan</strong></p>
<p>Der Fondssparplan bringt sowohl Renditechancen wie auch Schwankungsrisiken in Ihren Vermögensmix, und deshalb sollten Sie den Aktienfonds sorgfältig auswählen. Der Fonds sollte sich weder auf bestimmte Regionen noch auf bestimmte Branchen beschränken, sondern das Kapital weltweit über alle wichtigen Branchen aufteilen. </p>
<p>Dann sollte der Fonds mindestens 500 Millionen Euro verwalten, weil Sie bei kleinen Fonds Gefahr laufen, dass sie geschlossen werden und Ihr Geld dann zwangsweise in einen anderen Fonds umgebucht wird. Außerdem sollte der Fonds seit mindestens zehn Jahren am Markt sein und in dieser Zeit eine überdurchschnittliche Rendite erzielt haben. Solche Daten finden Sie auf den Websites von Fondsratingagenturen wie beispielsweise <a target=“_blank“ href="http://www.morningstarfonds.de">Morningstar</a>. </p>
<p>Beim Fondssparen sollten möglichst wenig Nebenkosten entstehen, und daher sind Direktbanken oder Fonds-Discountbroker zu bevorzugen, die Ihnen beim Sparplan keinen Ausgabeaufschlag abziehen und möglichst niedrige jährliche Depotgebühren verlangen.</p>
<p><strong>Der Bundesschatzbrief-Sparplan</strong></p>
<p>Für das Bundesschatzbrief-Sparen eröffnen Sie ein Konto für Bundeswertpapiere bei der <a target=“_blank“ href="http://www.deutsche-finanzagentur.de">Deutschen Finanzagentur</a>, die als staatliche Behörde für die Ausgabe von Bundeswertpapieren zuständig ist. Dort richten Sie einen Sparplan ein, am besten verwenden Sie die Bundesschatzbriefe Typ B, bei denen die Zinsen bis zur Fälligkeit auflaufen. </p>
<p>Einziges Manko: Die Wiederanlage fälliger Bundesschatzbriefe kann derzeit noch nicht automatisch eingerichtet werden. Ab dem siebenten Jahr müssen Sie daher per Online-Banking bei der Deutschen Finanzagentur die Wiederanlage für die fällig werdenden Schatzbrief-Serien in Auftrag geben.</p>
<p><b>Tipp:</b> Wenn Sie diesen Aufwand vermeiden wollen, können Sie den Sparplan anstatt mit Bundesschatzbriefen auch mit einem Dauerauftrag auf die Tagesanleihe des Bundes laufen lassen. Hier haben Sie dann im Gegensatz zum Bundesschatzbrief einen variablen Zins, dafür sparen Sie sich die Aufträge für die Wiederanlage.</p>
<p><strong>Die Mischung</strong></p>
<p>Nun müssen Sie sich nur noch entscheiden, wieviel Risiko Sie eingehen wollen oder können. Je jünger Sie sind, umso höher kann der Aktienfonds-Anteil der Sparrate sein – besonders Risikofreudige verzichten in den ersten Jahren auf die Bundeswertpapiere und lassen die komplette Sparrate auf den Aktienfonds laufen. Wenn Sie Schwankungen lieber abfedern wollen, dann teilen Sie die Monatsrate hälftig in Aktienfonds und Bundeswertpapiere auf.</p>
<p>Zehn Jahre vor der geplanten Fälligkeit beginnen Sie mit der Umschichtung. Wenn das Gesamtkapital beispielsweise im Alter von 65 Jahren zur Verfügung stehen soll, beenden Sie mit 55 Jahren den Aktienfonds-Sparplan und lassen die gesamte Rate in Bundeswertpapiere fließen. Hier ist nun die Tagesanleihe die bessere Variante, weil Sie dort keine Beschränkung und keine Sperrfrist beim Kündigen haben.</p>
<p>Mit diesem Zeitpunkt beginnen Sie auch die Umschichtung nach folgendem Strickmuster: Im zehnten Jahr vor der Fälligkeit schichten Sie 1/10 des Aktienfonds-Guthabens auf Tagesanleihe/Bundesschatzbriefe um, im neunten Jahr 1/9 – und so weiter, bis am Ende alles sicher angelegt und kein Verlustrisiko mehr vorhanden ist.</p>
<p>Auch wenn Ihnen diese Strategie ziemlich langweilig vorkommt: Auf diese Weise haben Sie  minimale Nebenkosten, eine saubere Trennung zwischen Sicherheit und Risiko und jederzeit die Möglichkeit, Ihren Vermögensmix der Lebenslage anzupassen.</p>
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		</item>
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		<title>Sparziel und Anlageprodukt: So passt beides zusammen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 17:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Sparziele]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche Geldanlage passt zu mir? Darauf lässt sich keine pauschale Antwort geben, denn die Wahl des Anlageproduktes wird davon bestimmt, zu welchem Zweck das Geld angelegt werden soll. Vorab sollten Sie sich bewusst machen, dass sich jede Anlageform durch bestimmte Merkmale in den folgenden drei Kriterien auszeichnet:

Rendite. Hier geht es darum, wie viel Ertrag die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Geldanlage passt zu mir? Darauf lässt sich keine pauschale Antwort geben, denn die Wahl des Anlageproduktes wird davon bestimmt, zu welchem Zweck das Geld angelegt werden soll. Vorab sollten Sie sich bewusst machen, dass sich jede Anlageform durch bestimmte Merkmale in den folgenden drei Kriterien auszeichnet:</p>
<ul>
<li><b>Rendite.</b> Hier geht es darum, wie viel Ertrag die Geldanlage einbringt. Nicht immer kann die Rendite absolut fest eingestuft werden – nämlich dann, wenn es sich nicht um einen klaren Festzins, sondern um eine spekulative Hoffnung auf Kursgewinne handelt.</li>
<li><b>Risiko.</b> Der kleinere Teil des Anlagerisikos besteht möglicherweise darin, dass der Ertrag – etwa in Form eines Zinses – schwanken kann. Bei risikoreicheren Anlageformen kommt die Möglichkeit hinzu, dass sich der Gesamtwert reduzieren kann oder der Anleger im schlimmsten Fall einen Totalverlust erleidet.</li>
<li><b>Verfügbarkeit.</b> Hier wird bewertet, wie schnell Sie im Bedarfsfall auf das Geld zugreifen können. Die Bandbreite reicht vom jederzeit verfügbaren Tagesgeldkonto bis hin zum langfristigen Sparbrief ohne Kündigungsmöglichkeit.</li>
</ul>
<p>Es wäre illusorisch zu glauben, irgend ein Finanzprodukt könnte in allen drei Kategorien Top-Werte für sich verbuchen. Wer Ihnen das weismachen will, der lügt. Beispiel Aktienfonds: Die Renditechancen sind hoch, die tägliche Verfügbarkeit ist gewährleistet – aber wenn es an der Börse abwärts geht, müssen Sie mit herben Verlusten rechnen. Dieses Risiko haben Sie beim Tagesgeld nicht, aber dafür müssen Sie sich mit niedrigen Zinsen begnügen. Mehr Zins bei gleicher Sicherheit gibt es für langlaufende Sparbriefe, aber dafür können Sie vor der Fälligkeit nicht an Ihr Geld herankommen.</p>
<p>Die Konsequenz besteht darin, dass Sie Prioritäten setzen und diese drei Kriterien in eine Rangfolge bringen müssen. Je nachdem, ob es um Reservenbildung, Anschaffungssparen, Vorsorge oder Vermögensbildung geht, sieht die Rangfolge anders aus.</p>
<p><strong>Reservenbildung</strong></p>
<p>Das Bilden einer finanziellen Reserve hat Vorrang vor allen anderen Geldanlagen. Die Geldreserve dient dazu, ungeplante Anschaffungen zu finanzieren oder eine einkommensschwache Phase zu überbrücken, ohne dass Sie gleich einen teuren Dispo- oder Ratenkredit aufnehmen müssen. Sicherheit und Verfügbarkeit haben oberste Priorität, und damit ist ein Tagesgeldkonto dafür optimal geeignet. Als Selbstständiger sollten Sie etwa drei bis vier Monatseinkommen auf der hohen Kante haben.</p>
<p><strong>Anschaffungssparen</strong></p>
<p>Beim Anschaffungssparen ist die Spardauer meist auf wenige Jahre begrenzt, und oftmals sollte das Geld zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Weil Sie Wertverluste nicht einfach aussitzen können, indem Sie das Geld nochmals fünf Jahre liegenlassen, steht hier die Sicherheit ganz klar im Vordergrund. Bei der Verfügbarkeit kommt es darauf an, wie fest Ihre Investition geplant ist. </p>
<p><strong>Altersvorsorge</strong></p>
<p>Wenn Vorsorge der Zweck Ihrer Geldanlage ist, geht es um den langfristigen und stetigen Aufbau von Kapital. Aus dem Endguthaben soll später einmal Ihre Rente finanziert werden. Dazu brauchen Sie zwar nicht unbedingt die absolute Sicherheit eines Sparbuchs oder Bundesschatzbriefs. Doch vor allem in den letzten zehn Jahren vor dem Rentenbeginn sollte Ihr angesammeltes Guthaben gegen Wertverluste geschützt sein. Das bedeutet konkret: Kurzfristige Verfügbarkeit ist in der Regel nicht notwendig, die Sicherheit der Anlage sollte im Lauf der Zeit stetig zunehmen oder von vornherein auf ein klar begrenztes Anlagerisiko abgestimmt werden. Geeignet für Selbstständige sind in erster Linie Rürup-Rentensparpläne, weil diese während der Ansparphase steuerlich begünstigt sind.</p>
<p><strong>Vermögensaufbau</strong></p>
<p>Die Vermögensbildung kann mit den Beträgen betrieben werden, die nicht für die Reservenbildung, das Anschaffungssparen oder die Altersvorsorge notwendig sind. Hier können Sie im Rahmen Ihrer persönlichen Risikoneigung auch eine höhere Schwankungsintensität in Kauf nehmen, weil dieses Guthaben nicht von vornherein zweckgebunden ist. Hier kommen beispielsweise Aktienfonds in Frage. Gleichwohl sollten Sie auf Flexibilität achten, um bei einer Veränderung der Marktverhältnisse schnell reagieren und Ihre Anlagen umschichten können.</p>
<p><b>Tipp:</b> Die Aufteilung Ihrer Sparraten und Ihres Vermögens in diese vier Bereiche ist keine statische Angelegenheit, sondern kann sich je nach Lebensphase ändern. Deshalb sollten Sie ein Mal pro Jahr Ihre Finanzplanung überprüfen und bei Bedarf auch mal eine Umschichtung vornehmen.</p>
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		<item>
		<title>So rechnen Sie Ihren Altersvorsorge-Bedarf aus</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 17:12:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenlücke]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Selbstständiger sollten Sie sich frühzeitig um Ihre Altersvorsorge kümmern, denn es gilt die einfache Faustregel: Je früher Sie mit der Kapitalbildung anfangen, umso geringer wird die laufende monatliche Belastung, die zum Erreichen Ihrer Vorsorgeziele notwendig ist. Natürlich ist es oft so, dass in der Startphase die Bildung von Liquidität Vorrang hat und das Sparen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Selbstständiger sollten Sie sich frühzeitig um Ihre Altersvorsorge kümmern, denn es gilt die einfache Faustregel: Je früher Sie mit der Kapitalbildung anfangen, umso geringer wird die laufende monatliche Belastung, die zum Erreichen Ihrer Vorsorgeziele notwendig ist. Natürlich ist es oft so, dass in der Startphase die Bildung von Liquidität Vorrang hat und das Sparen für die Altersvorsorge eine Zeitlang ausgesetzt wird. Aber diese Phase sollten Sie nicht allzu lange ausdehnen und so schnell wie möglich zumindest mit einer kleineren Sparrate wieder ins Vorsorgesparen einsteigen.</p>
<p><strong>Erster Schritt: Wie groß ist Ihre Rentenlücke?</strong></p>
<p>Im ersten Schritt ist es wichtig, zumindest im Groben den Vorsorgebedarf abzuschätzen. Dabei kommt es auch darauf an, ob Sie schon sozialversicherungspflichtig tätig waren oder nicht. Wenn ja, haben Sie möglicherweise einmal Anspruch auf eine – wenn auch wohl eher geringe – Rente. Diese Fakten können Sie den Rentenkontoauszügen entnehmen, die Sie regelmäßig erhalten.</p>
<p>Dann versuchen Sie auf Basis des heutigen Geldwertes herauszufinden, wieviel Geld Sie zum Leben brauchen. Das wird wahrscheinlich nicht Ihr komplettes heutiges Einkommen sein, aber vernünftigerweise lassen Sie etwas Reserve drin. Dabei können Sie auch berücksichtigen, dass Sie im Rentenalter vielleicht einmal miet- und schuldenfrei wohnen, wenn Sie derzeit noch Ihr Eigenheim abzahlen. </p>
<p>Gehen wir beispielhaft einmal davon aus, dass Ihnen im Rentenalter 2.000 Euro pro Monat genügen und davon rund 500 Euro aus der gesetzlichen Rentenversicherung aus Zeiten Ihres Angestelltendaseins stammen. Damit bleiben 1.500 Euro Monatsrente, die Sie aus eigener Tasche ansparen sollten. Dann aber müssen Sie noch die Inflation berücksichtigen, die dazu führt, dass der Gegenwert bei zwei Prozent Inflation und 30 Jahren Spardauer 2.715 Euro beträgt.</p>
<p>Wenn Sie eine Rürup-Rente für das Auffüllen dieser Lücke wählen, ist noch zu bedenken, dass die Renteneinkünfte zu versteuern sind. Das dürfte dank persönlicher Freibeträge nicht allzu herb ausfallen, aber runden wir einfach mal sicherheitshalber auf 3.000 Euro Monats-Bruttorente auf. </p>
<p>Zweiter Schritt: Wieviel müssen Sie sparen?</p>
<p>Nun können Sie mit den Beitragsrechnern herumspielen, die Sie bei diversen Versicherungsanbietern und Vergleichs-Anbietern finden. Für einen 35-jährigen Mann, der bereit ist, bis 65 zu arbeiten, kommen dann je nach Anbieter monatliche Einzahlungen zwischen 750 und 850 Euro heraus. Wichtig zu wissen: Damit gehen Sie schon ein gewisses Risiko ein, weil Sie dann keine 3.000 Euro Garantierente erhalten, sondern schon darauf spekulieren, dass die Versicherung aus ihrem Kapital mehr herausholt als die 2,25 Prozent Garantieverzinsung.</p>
<p>Klar: So konsequent ziehen das längst nicht alle Freiberufler durch – so mancher fängt mit kleineren Beträgen an und geht davon aus, dank steigender Einkünfte in späteren Jahren mehr Sparleistung bringen zu können. Aber allzu knausrig sollten Sie nicht sein, sonst wird es später einmal umso teurer.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rürup-Rente: Sinnvoll, aber nicht frei von Tücken</title>
		<link>http://www.finanzen-fuer-freie.de/2008/10/rurup-rente-sinnvoll-aber-nicht-frei-von-tucken/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 14:53:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Rürup-Rente]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rürup-Rente sei die ideale Vorsorgeform für Freiberufler und Selbstständige &#8211; so ist es immer wieder in den Verkaufsprospekten der Versicherungsunternehmen und auch in der Presse zu lesen. Diese Anlageform sei die einzige Möglichkeit für Selbstständige, um mit staatlicher Förderung Kapital für die Altersvorsorge zu bilden, so die Begründung. Allerdings ist dieses Argument mit vielen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rürup-Rente sei die ideale Vorsorgeform für Freiberufler und Selbstständige &#8211; so ist es immer wieder in den Verkaufsprospekten der Versicherungsunternehmen und auch in der Presse zu lesen. Diese Anlageform sei die einzige Möglichkeit für Selbstständige, um mit staatlicher Förderung Kapital für die Altersvorsorge zu bilden, so die Begründung. Allerdings ist dieses Argument mit vielen Einschränkungen versehen.</p>
<p>Bevor Sie einen Rürup-Rentensparplan abschließen, sollten Sie sich darüber im klaren sein: Sie binden sich an ein Finanzprodukt, das Ihnen im Vergleich zur staatlichen Rentenversicherung kaum mehr finanziellen Spielraum zugesteht. Bei der Kapitalanlage entspricht die Rürup-Rente der privaten Rentenversicherung. Es gibt zwei Produktvarianten:</p>
<ul>
<li>Klassische Rentenversicherung: Während der Ansparphase wird das Kapital nach Abzug der Verwaltungskosten von der Versicherungsgesellschaft vorrangig in sichere Anlagen wie Anleihen und Immobilien investiert, ein kleiner Teil kann auch in Aktien und Fonds fließen. Der Anleger erhält einen jährlichen Garantiezins.</li>
<li>Fondsgebundene Sparpläne: Hier gibt es keinen Garantiezins. Je nach Anbieter gibt es Fondspolicen entweder mit der Zusicherung des Kapitalerhalts oder als reine Fondsanlage, bei der die Anleger das volle Kapitalmarktrisiko tragen.</li>
</ul>
<p><strong>Auszahlung des Kapitals ist nicht möglich</strong></p>
<p>Am Ende der Ansparphase kann jedoch das Rürup-Guthaben nicht wie bei einer herkömmlichen Privatrentenversicherung auf einen Schlag oder auch nur teilweise ausgezahlt werden. Die Auszahlung ist <b>nur in Form einer lebenslangen Leibrente</b> möglich, mit dem Tod des Versicherten ist das gesamte eingezahlte Guthaben verloren.</p>
<p>Gegen Aufpreis ist die Absicherung von Hinterbliebenen durch die Weiterzahlung der Rente &#8211; meist zu 60 Prozent &#8211; nach dem Tod des Versicherten an den Ehepartner und die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit möglich.</p>
<p>Allerdings haben beide Extras ihre Tücken. So wird zunächst einmal die Rendite und damit die künftige Rentenzahlung durch die zusätzliche Absicherung deutlich reduziert. Bei der Integrierung einer Berufsunfähigkeitsversicherung lauert eine wenig bekannte Steuerfalle: Tritt die Berufsunfähigkeit tatsächlich ein, muss der Betroffene im Vergleich zur herkömmlichen privaten Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer deutlich höheren Steuerbelastung rechnen. Weil die Beiträge zu einem Rürup-Sparplan steuerlich gefördert werden, sind alle Auszahlungen genauso wie die gesetzliche Rente zu versteuern &#8211; das gilt auch für eine Berufsunfähigkeitsrente.</p>
<p>Mit den steuerlichen Berechnungen zur Rürup-Rente werden Sie wenig Freude haben. Ob sich diese Vorsorgeform in steuerlicher Hinsicht gelohnt hat, lässt sich nämlich erst beim Ableben des Versicherten konkret ermitteln. Denn: Die während der Ansparphase gewährten Steuervorteile werden durch die steuerliche Belastung in der Auszahlungsphase schrittweise wieder aufgezehrt.</p>
<p><strong>Komplizierte Berechnung von steuerlichen Vor- und Nachteilen</strong></p>
<p>Beim Ansparen gelten die gleichen Steuerregeln wie bei den Beiträgen für die gesetzliche Rentenversicherung. Zunächst einmal steht Ledigen ein Höchstbetrag für die Altersvorsorge von 20.000 Euro pro Jahr zur Verfügung, bei Verheirateten sind es 40.000 Euro. Bis zu dieser Obergrenze können Sie nach dem Alterseinkünftegesetz Einzahlungen in Versorgungswerke, gesetzliche Rentenversicherung und Rürup-Sparpläne von der Steuer absetzen &#8211; allerdings nur zu einem bestimmten Prozentbetrag. Dieser liegt für das Jahr 2008 bei 66 Prozent. Das heißt konkret: Sie können als Verheirateter Einzahlungen bis zu 40.000 Euro zu 66 Prozent geltend machen, die tatsächliche Grenze liegt somit in diesem Jahr bei 26.400 Euro. Der Prozentsatz wird jedes Jahr um zwei Prozentpunkte erhöht, so dass erst ab dem Jahr 2025 die Beiträge in voller Höhe abgesetzt werden können.</p>
<p>Dafür werden jedoch die Auszahlungen im Rentenalter genauso behandelt wie die Altersrente aus dem Versorgungswerk oder aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Je nachdem, in welchem Jahr Sie in den beruflichen Ruhestand treten und die Auszahlungen beginnen lassen, müssen Sie für den Rest Ihres Lebens einen bestimmten Prozentsatz der Renteneinkünfte versteuern. Bei Renteneintritt im Jahr 2010 sind Renteneinkünfte zu 60 Prozent steuerpflichtig, bei Rentenbegibnn im Jahr 2020 liegt der Satz bei 80 Prozent, und die Neurentner ab dem Jahr 2040 müssen ihre Rente in voller Höhe versteuern.</p>
<p>Damit sind <b>Selbstständige ab 45 Jahren</b> im Vorteil, weil sie beim Renteneintritt noch einen recht üppigen Steuerabschlag auf die Rentenzahlung genießen können &#8211; und das erhöht nach Berechnungen der Stiftung Warentest die Gesamtrendite mehr als die steuerliche Förderung während der Ansparzeit.</p>
<p><b>Tipp:</b> Gehen Sie bei der Auswahl des Anbieters sorgfältig vor, denn Sie binden sich  langfristig an einen Finanzdienstleister. Teure oder renditeschwache Rürup-Rentensparpläne können daher im Lauf der Zeit viel Geld kosten. Achten Sie auf die folgenden Kriterien:</p>
<ul>
<li><b>Gebühren.</b> Neben den vom Anbieter ausgewiesenen Gebühren sind auch die internen Nebenkosten wichtig. Wie sich diese auswirken, sehen Sie am besten bei einem Vergleich der garantierten Rentenzahlung. Voraussetzung ist, dass allen Angeboten dieselbe Sparrate und Spardauer zugrunde liegen.</li>
<li><b>Flexible Einzahlungen.</b> Weil Ihr Einkommen jedes Jahr unterschiedlich ausfällt, sollten Sie Anbieter bevorzugen, die Ihnen bei der Höhe der einzelnen Beiträge möglichst viel Freiraum bieten.</li>
<li><b>Anbieterwechsel.</b> Achten Sie auf die Gebühren für die Übertragung des Guthabens zu einem anderen Anbieter, falls längerfristig Ihre Renditeerwartungen enttäuscht werden. Eine Alternative kann in diesem Fall auch die Beitragsfreistellung sein, dann ruht der Vertrag bis zum Rentenbeginn.</li>
<li><b>Extras.</b> Der Vertrag sollte außer der garantieren Weiterzahlung der Rente an hinterbliebene Ehepartner möglichst wenig Sonderleistungen enthalten. Die Absicherung der Familie während der aktiven Berufszeit sollte lieber mit einer Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherung erfolgen.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie Sie Anlagebetrüger rechtzeitig erkennen</title>
		<link>http://www.finanzen-fuer-freie.de/2008/10/wie-sie-anlagebetruger-rechtzeitig-erkennen/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 14:47:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Anlagebetrug]]></category>

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		<description><![CDATA[Selbstständige sind oftmals risikofreudig und haben Geldreserven &#8211; das macht sie zu einer beliebten Zielgruppe von dubiosen Finanzverkäufern. Damit Sie kein Opfer von Abzockern und Betrügern werden, sollten Sie die nachfolgende Zusammenfassung lesen.
Abzocker-Produkte im Überblick:
Aktien-, Devisen- und Währungsspekulationen: Das sind in den meisten Fällen sogenannte Optionsgeschäfte, die im Prinzip wie eine Wette funktionieren. Sie erhalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selbstständige sind oftmals risikofreudig und haben Geldreserven &#8211; das macht sie zu einer beliebten Zielgruppe von dubiosen Finanzverkäufern. Damit Sie kein Opfer von Abzockern und Betrügern werden, sollten Sie die nachfolgende Zusammenfassung lesen.</p>
<p><strong>Abzocker-Produkte im Überblick:</strong></p>
<p><b>Aktien-, Devisen- und Währungsspekulationen:</b> Das sind in den meisten Fällen sogenannte Optionsgeschäfte, die im Prinzip wie eine Wette funktionieren. Sie erhalten das Recht, nach Ablauf der Wettfrist ein bestimmtes Wertpapier zu einem vorher bestimmten Kurs zu kaufen. Ist der Kurs dann höher als die Summe aus dem vorhergesagten Betrag und dem Preis des Optionsscheins, können Sie viel Geld gewinnen. Ist er niedriger, geht recht schnell der ganze Einsatz verloren. Das System funktioniert auch umgekehrt mit Verkaufsoptionen, und es gibt auch Wettgeschäfte, mit denen weder ein Kauf noch ein Verkauf verbunden ist. Allen gemeinsam ist, dass es reine Glücksspiele mit einer realistischen Aussicht auf Totalverlust sind.</p>
<p><b>Warentermingeschäfte:</b> Auch das sind Geschäfte auf Optionsbasis, nur daß es hier nicht um Wertpapiere oder Devisen geht, sondern um Rohstoffe wie Kaffee, Erdöl, Metalle oder Weizen. Wer sich ohne fundierte eigene Sachkenntnis an solchen Geschäften beteiligt oder gar sein Geld einem Anlagehai zum Zocken anvertraut, kann den eingesetzten Betrag gleich abschreiben.</p>
<p><b>Zinsdifferenzgeschäfte:</b> Das Prinzip ist einfach und auf den ersten Blick verlockend. Sie nehmen einen Kredit in einer starken Währung auf &#8211; zum Beispiel Schweizer Franken &#8211; und bezahlen dafür einen niedrigen Zins. Diesen Betrag legen Sie in einem anderen Land mit schwacher Währung zu hohen an. Sie brauchen kein eigenes Geld einzusetzen, weil ja die Geldanlage über den Kredit finanziert wird. Und theoretisch bleiben Ihnen 5 Prozent Überschuss, weil Sie von den Zinserträgen nur einen Teil für die Zahlung der Kreditzinsen aufwenden müssen. Die Falle lauert im Devisenkurs: Hochzins-Währungen sind meistens schwache Währungen, und so fressen die Devisenkursverluste sämtliche Zinsvorteile schnell wieder auf.</p>
<p><b>Penny Stocks:</b> Das ist ein Begriff für Aktien, die nicht an der regulären Börse gehandelt werden. Vor allem in Großbritannien, Kanada und der USA gibt es dafür Handelsplätze, wo solche Aktien im Direktgeschäft, und hier tummeln sich hier auch Ganoven und Betrüger. Über Scheinfirmen werden Anlegergelder gesammelt und vor dem Konkurs des Unternehmens in dunkle Kanäle geleitet. Die Provisionen für An- und Verkauf machen daüber hinaus oft über die Hälfte des eingesetzten Kapitals aus und vereiteln so von vornherein jede Chance auf Gewinn. Die spärlichen Informationen machen es für deutsche Anleger unmöglich, seriöse Angebote von unseriösen zu unterscheiden. Und das heißt im Zweifelsfall: Finger weg von Penny Stocks.</p>
<p><b>Beteiligungsgeschäfte:</b> Hier gibt es manche seriöse und viele unseriöse Anlageformen, die oft in den abenteuerlichsten Variationen auftauchen. Geschlossene Immobilienfonds, stille Beteiligungen an Unternehmen, Finanzierungen von Schiffen und Flugzeugen, Anteile an Medienunternehmen und Filmproduktionen &#8211; es gibt fast nichts, was nicht auf diesem Markt irgendwann aufgetaucht und oft genauso schnell wieder verschwunden ist. Beim Verschwinden schauten dann auch die Anleger in die Röhre, die ihr Geld einem windigen Verkäufer anvertraut hatten. Es gibt in diesem Bereich auch durchaus ernstzunehmende Anbieter, doch um die herauszufinden, bedarf es einiger Sachkenntnis. Wenn Sie dieses Fachwissen nicht besitzen, sollten Sie um Beteiligungsgeschäfte einen großen Bogen machen.</p>
<p><b>Schneeballsysteme:</b> Bei Schneeballsysteme werden Traumrenditen versprochen, die jedoch nicht aus dem Ertrag einer Kapitalanlage, sondern von den Einzahlungen neuer Anleger gezahlt werden. Das funktioniert nur bei stetig wachsendem Kundenzustrom &#8211; sobald dieser nachlässt, bricht das System in sich zusammen wie ein Kartenhaus. Schneeballsysteme gelten in Deutschland als kriminelle Vereinigungen und sind deshalb nicht nur unseriös, sondern auch illegal.</p>
<p><strong>Die Tricks unseriöser Finanzverkäufer:</strong></p>
<p>Als Anleger sollten Sie ein funktionierendes Frühwarnsystem entwickeln, um unseriöse und kriminelle Angebote schnell enttarnen zu können. Hier folgen daher noch ein paar Hinweise, wann bei Ihnen die Alarmglocken klingeln sollten.</p>
<p><b>Kundenfang per Telefon:</b> Die Anmache per Telefon ist nicht nur lästig, sondern auch verboten. Wer Privatleute anruft, um auf diese Weise neue Kunden zu werben, verstößt gegen das Wettbewerbsrecht. Wenn man Sie anruft, um unter irgend einem Vorwand einen &quot;unverbindlichen Beratungstermin&quot; zu vereinbaren oder &#8211; noch schlimmer &#8211; um gleich am Telefon ein Geschäft abzuschließen, sollten Sie gleich wieder auflegen.</p>
<p><b>Jetzt oder nie:</b> Wer Sie unter Zeitdruck setzt, hat einiges zu verbergen. Ein seriöser Berater läßt Ihnen genügend Zeit, daß Sie die verschiedenen Angebote prüfen und in aller Ruhe Ihre Entscheidung treffen können. Die Verkäufer der Strukturvertriebe haben meist die klare Vorgabe, gleich beim ersten Kundenbesuch einen Vertrag abzuschließen. Daß bei einem solchen Verkaufsdruck in aller Regel der Kunde über den Tisch gezogen wird, versteht sich von selbst.</p>
<p><b>Geheimtipps und überhöhte Renditen:</b> Vergleichen Sie die das Renditeversprechen des Verkäufers mit der marktüblichen Rendite bei festverzinslichen Wertpapieren, Sparbriefen oder Bundesschatzbriefen. Wenn die angekündigte Verzinsung weit darüberliegt, ist etwas faul an der Sache. Entweder wird Ihnen das damit verbundene Risiko verschwiegen, oder Sie sind sogar dabei, einem Betrüger auf den Leim zu gehen.</p>
<p><b>Geldanlage im Ausland:</b> Wenn Sie über dubiose Vermittler Geld ins Ausland transferieren, ist es fast immer auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Das gilt nicht nur für die berüchtigten Tummelplätze der Finanzmafia wie die Bahamas, einige afrikanische Länder und die Südsee-Inseln, sondern auch für angeblich so sichere Länder wie die Schweiz, Liechtenstein oder die zu Großbritannien gehörenden Kanalinseln Jersey und Guernsey. Immer dann, wenn es zu Streitigkeiten kommt, müssen Sie nach ausländischem Recht vor dem ausländischen Gericht klagen. Bis Sie einen kompetenten Anwalt gefunden und die Fußangeln der Verträge festgestellt haben, sind die Anlagebetrüger längst über alle Berge.</p>
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