Berufshaftpflichtversicherung im Fokus
Dass eine Berufshaftpflichtversicherung wichtig ist, wurde auf finanzen-fuer-freie.de schon mehrfach abgehandelt. Ein aktueller Beitrag in der Welt am Sonntag zeigt die Thematik an ein paar realistischen Haftungsfällen nochmals auf. Was in dem Text ein bisschen zu kurz kommt, ist die Tatsache, dass bei Selbstständigen ein beruflicher Haftungsfall nicht nur dann entsteht, wenn bei einem Auftrag etwas schiefläuft. Auch der banale Fall, dass beim Kundenbesuch ein Missgeschick passiert und der Laptop des Kunden auf dem Boden landet, fällt in dieselbe Rubrik.








Generell stimme ich dem Artikel in der Welt zu. Aus meiner Erfahrung mit IT-Freiberuflern, Medienschaffenden und Consultants, treten typische Schäden meist als Vermögensschaden ein. Dennoch sind Personen- und Sachschäden – wie im Beispiel mit dem Laptop – in der Absicherung zu berücksichtigen. Was aus dem Artikel leider nicht klar hervor geht ist die Tatsache, dass nicht jede Berufshaftpflichtversicherung sowohl den Vermögensschadenbaustein wie auch die Betriebshaftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden beinhaltet. In der Praxis erlebe ich immer wieder, dass sich der Freiberufler mit dem Abschluss einer der beiden beschriebenen Bausteine vermeintlich richtig abgesichert fühlt. Die Probleme gibt es dann wie immer erst im Schadenfall.