Kosten sparen mit freier Software

Gründer und Kleinunternehmer müssen oft auf jeden Euro schauen, damit die selbstständige Existenz auf solidem Fundament steht. Das bedeutet, Kosten einzusparen, die nicht absolut notwendig sind.

Einsparpotenziale bietet unter anderem auch durch die Verwendung freier Software. Nein, die Rede ist jetzt nicht von Linux, obwohl ich schon seit Jahren mit Ubuntu arbeite und die Installation regelmäßig mindestens doppelt so schnell und halb so kompliziert ist wie die Windows-Installation.

Auch wenn Sie einen Windows-Rechner haben, können Sie mit freier Software ganz legal Geld sparen und ebenso kostenlos immer auf dem neuesten Stand bleiben: Statt eine teure Upgrade-CD zu installieren, laden Sie die neueste Programmversion einfach aus dem Internet herunter. Hier ein kleiner Überblick über drei beliebte freie Programme für Selbstständige:

OpenOffice. Das Paket aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Zeichen- und Präsentationsprogramm erfreut sich wachsender Beliebtheit und wurde schon über 100 Millionen mal installiert. Word- und Excel-Dokumente werden zumeist problemlos verarbeitet, und im Gegensatz zu den teuren Microsoft-Programmen wird eine Vielzahl unterschiedlicher Dokumentenformate unterstützt.
Einsparpotenzial: Im Vergleich zur MS Office Home & Student ca. 140,- Euro.
Website: de.openoffice.org

Gimp. Dies ist ein leistungsfähiges freies Programm zur Bearbeitung von Bildern und Fotos, mit dem Sie beispielsweise Anzeigen, Werbebanner, Postkarten oder andere grafische Elemente kreieren können. Es unterstützt alle gängigen Bildformate wie GIF, JPG, PDF oder PNG und ist im Vergleich zu kommerziellen Programmen wie Photoshop Elements absolut konkurrenzfähig.
Einsparpotenzial: Im Vergleich zu Photoshop Elements ca. 100,- Euro
Website:
www.gimp.org

Scribus. Mit diesem Programm produzieren Sie professionelle Layouts. Im Gegensatz zur herkömmlichen Textverarbeitung haben Sie frei definierbare Textspalten, flexible Bildelemente mehrspaltige Überschriften und die Konvertierung in druckfähige Dateien nach Druckerei-Standards. Ideal geeignet ist Scribus für das Layouten von Newslettern, Broschüren, Flyern, Bedienungsanleitungen oder ähnlichen Drucksachen – und im Gegensatz zum Microsoft-Pendant Publisher ist die Software kostenlos.
Einsparpotenzial: Im Vergleich zu MS Publisher ca. 200,- Euro
Website:
www.scribus.net

2 Kommentare

  1. Haben sie auch eine Empfehlung für eine kostenfreie Kundenverwaltung / CRM?
    Danke

  2. Openopffice ist ein super Tipp. Benutzerfreundlich und kostenlos.
    @JBruns:
    Openoffice hätte eine kostenlose Datenbankverwaltung, mit der man sich wie mit Access ein völlig eigenes CRM basteln kann.

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