Unterbezahlt und ausgespäht

Manche Freelancer-Ausschreibungsportale locken Freiberufler in die Falle, warnt webmasterpro.de in einem aktuellen Posting. Nicht ganz unbekannt ist ja die Masche der umgekehrten Auktion, wo gezielt die Auftragsnot von Freien ausgenutzt wird, um zum Dumping-Preis Freelancer zu akquirieren. Ein dort genanntes Ausschreibungsportal soll überdies damit werben, dass die Unternehmen die dort registrierten Freelancer jederzeit per Webcam bei der Arbeit überwachen können – Big Brother lässt grüßen.
Interessant ist auch die Auflistung der Billiglohnländer im Titel der genannten Firma: Webdesigner aus Russland, Indien und der USA werden feilgeboten – die Finanzkrise lässt grüßen. Ich bin gespannt, wann der erste Hacker auf die Idee kommt, den Webcam-Stream mit einem Arbeits-Videoclip zu manipulieren. Dann heißt es bei jeder Kaffeepause: Film ab!

Ein Kommentar

  1. Ist schon ziemlich dreist, was man sich als Freiwild -ääähhh- Freiberufler alles leisten “muss”. Obwohl es im Endeffekt ja sowieso nur auf den Preis und das Endergebnis ankommt….

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